Kosten
Abschluss- und Verwaltungskosten wirken über die gesamte Laufzeit. Ein Unterschied, der auf dem Papier klein aussieht, macht über dreißig Jahre einen erheblichen Teil des Endkapitals aus.
Die Basisrente – nach ihrem Urheber auch Rürup-Rente genannt – ist der Weg für alle, die keine gesetzliche Rente aufbauen oder heute viel Steuern zahlen. Ihre Beiträge mindern das zu versteuernde Einkommen; besteuert wird erst die Rente, Jahrzehnte später und meist zu einem niedrigeren Satz.
Anders als beim Altersvorsorgedepot gibt es keine Zulagen. Die Förderung läuft ausschließlich über die Steuer: Was Sie einzahlen, können Sie bis zu einem Höchstbetrag als Sonderausgabe geltend machen. Je höher Ihr persönlicher Steuersatz, desto größer der Effekt – deshalb ist die Basisrente für Gutverdiener interessant und für jemanden mit geringem Einkommen kaum.
Der Gegenwert dieser Förderung ist Strenge. Eine Basisrente lässt sich nicht kündigen, nicht beleihen, nicht übertragen und nicht auf einen Schlag auszahlen. Sie wird zu einer lebenslangen Rente – und zwar auch dann, wenn Ihnen anderes lieber wäre. Wer diese Bindung nicht will, ist mit einem anderen Weg besser bedient.
Selbstständige ohne Pflichtversicherung bauen sonst keine Rente auf. Für sie ist die Basisrente oft der einzige Weg, der Steuervorteil und Altersvorsorge in einem Vertrag verbindet – und der in der Insolvenz geschützt ist, was in einer selbstständigen Existenz nicht wenig wiegt.
Angestellte haben die gesetzliche Rente und meist Zugang zur betrieblichen Altersvorsorge. Die Basisrente kommt hier vor allem dann infrage, wenn die Steuerlast hoch ist und die anderen Fördertöpfe bereits ausgeschöpft sind.
Abschluss- und Verwaltungskosten wirken über die gesamte Laufzeit. Ein Unterschied, der auf dem Papier klein aussieht, macht über dreißig Jahre einen erheblichen Teil des Endkapitals aus.
Er bestimmt, wie viel monatliche Rente aus dem angesparten Kapital wird. Entscheidend ist, ob er garantiert ist – ein bloß kalkulierter Rentenfaktor kann später niedriger ausfallen.
Klassisch, fondsgebunden oder als Mischung. Die Frage ist nicht, was mehr Rendite verspricht, sondern was zu Ihrer Restlaufzeit und Ihrem Nervenkostüm passt.
Zuzahlungen, Beitragspausen, Wechsel der Fonds: Bei schwankendem Einkommen – dem Normalfall in der Selbstständigkeit – ist das oft wichtiger als ein paar Zehntel Rendite.
Beide Wege fördern, aber auf verschiedene Weise: hier der Sonderausgabenabzug, dort Zulagen. Was am Ende mehr übrig lässt, hängt an Ihrer Steuerlast, der Laufzeit und den Kosten. Der Rechner auf unserer Fachseite stellt beides monatsgenau gegenüber.
Vergleicht Sonderausgabenabzug, Zulagen, Berufseinsteigerbonus, Kosten und die Besteuerung der Rente - für Selbstständige und Gutverdiener der entscheidende Rechenweg.
Rechner öffnen auf avdepot.expert (öffnet in neuem Fenster)Das hängt an Ihrem Steuersatz heute und der erwarteten Besteuerung später. Nennen Sie uns Ihre Ausgangslage – wir rechnen es durch, bevor irgendetwas unterschrieben wird.