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Der Abschluss einer Gewerbehaftpflichtversicherung kann Unternehmen im Ernstfall vor der Insolvenz schützen, muss dafür aber auf die spezifischen Risiken des jeweiligen Betriebes zugeschnitten sein.

Unternehmen sind vielen Risiken ausgesetzt. Betriebsunterbrechungen und Cyberkriminalität sowie Sicherheitslücken zählen zu den drei größten Risiken für Betriebe weltweit. Das geht aus der “Allianz Risk-Barometer-Studie 2016” hervor. Auch wenn zunächst die Unternehmen selbst betroffen sind, kann es sein, dass beispielsweise aus Lieferverzögerungen Schäden für Dritte entstehen, für die der Eigentümer haftbar gemacht werden kann.

Der Abschluss einer solchen Police ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, kann aber besonders kleine und mittlere Gewerbe vor dem finanziellen Ruin bewahren. Der Unternehmer haftet mit seinem gesamten Vermögen für Schäden, die er selbst oder ein Mitarbeiter verursachen. Führen fehlerhafte Produkte zu Schäden beim Verbraucher, muss der Hersteller auch dafür haften. Die Gewerbehaftpflicht deckt Personen-, Sach- und Vermögensschäden und schützt zudem vor unberechtigten Ansprüchen Dritter.

Überprüfung von Preis-Leistungs-Verhältnis und Deckungssumme allein genügt nicht

Die Überprüfung des Preis-Leistungs-Verhältnisses und der Deckungssumme allein genügt nicht, denn unterschiedliche Betriebe sind branchenspezifischen Risiken ausgesetzt. Das betont auch Thomas Leicht, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Allgemeine AG: “Für einen Bauhandwerker ist es wichtig, dass die typischen Bauschäden wie beispielsweise Nachbesserungsbegleitschäden versichert sind. Für einen Einzelhändler kommt es eher darauf an, dass das Kostenrisiko hinsichtlich Aus- und Einbaukosten beim Verkauf mangelhafter Produkte versichert ist, wofür er nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs aus 2011 verschuldungsunabhängig haftet.”

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Krebs ist eine der häufigsten Todesursachen; Therapien dagegen haben oft schwere Nebenwirkungen. US-Forscher finden nun einen anderen Weg: Im Kampf gegen Tumore schicken sie programmierte Bakterien ins Rennen. Diese greifen Krebszellen mit Gift an.

US-Forscher rücken Tumoren mit speziell programmierten Bakterien zu Leibe. Die genetisch veränderten Salmonellen produzieren einen Anti-Krebs-Wirkstoff, lösen sich dann selbst auf und setzen das Gift im Tumor frei, wie die Wissenschaftler im Fachjournal "Nature" schreiben.

Ein Team um Jeff Hasty von der University of California San Diego in La Jolla (Kalifornien, USA) entwickelte die neuen Bakterienstämme, Sangeeta Bhatia und ihre Kollegen vom Massachusetts Institute of Technology in Cambridge (Massachusetts, USA) führten Tests mit Mäusen durch. Bei ihrem Konzept hätten er und seine Kollegen sich davon leiten lassen, dass eine Krebstherapie möglichst wenig Schaden im Körper des Patienten anrichten soll, sagte Hasty laut einer Pressemitteilung seiner Universität. "Wir wollten außerdem eine beträchtliche therapeutische Nutzlast an die erkrankte Stelle liefern."

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Nach dem Brexit-Votum sind die Zinsen für Immobilienkredite auf ein neues Rekordtief gefallen. Anfang Juli sinkt der Satz für zehnjährige Darlehen deutlich unter 1,3 Prozent – so günstig wie noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Das zeigt eine Auswertung der Interhyp AG.

“Der Brexit-Schock hat nicht nur das Pfund auf Talfahrt geschickt, sondern ebenfalls die ohnehin niedrigen Zinsen bei Immobilienkrediten nochmals etwas sinken lassen”, sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG. Laut Interhyp-Bauzins-Trendbarometer ist langfristig jedoch trotz der Unsicherheiten an den Märkten ein leichter Zinsanstieg wahrscheinlich.

Folge der EZB-Politik

Die derart günstigen Darlehen seien eine Folge der seit Jahren anhaltenden expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank zur Konjunktur- und Inflationsbelebung. “Auch die Flucht der Investoren in langfristige deutsche Staatsanleihen, die ein wichtiger Indikator für das Baugeld sind, prägt das aktuelle Zinsumfeld”, so Goris.

“Angesichts der Unsicherheiten an den Märkten nach dem Brexit-Votum und durch die schwelende Bankenkrise in Italien ist Sicherheit gefragt: Zehnjährige Bundesanleihen sind zuletzt ...

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Die gesetzliche Krankenversicherung wird wohl teurer. Der Kassen-Spitzenverband sagte für 2017 einen Anstieg des durchschnittlichen Zusatzbeitrags um bis zu 0,3 Prozentpunkte auf dann rund 1,4 Prozent vom Einkommen voraus.

Ob Smartphone-Tarif oder Steuererklärung, Kfz-Versicherung oder Baufinanzierung: Wenn es um das eigene Geld geht, ist guter Rat teuer. Doch wem vertrauen die Verbraucher in Finanzangelegenheiten am meisten?