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Hackerangriffe sind eine unschöne Begleiterscheinung der digitalen Welt. Dabei können E-Mail-Konten gehackt, Bankdaten geklaut oder der heimische PC verschlüsselt werden. Was aber tun, wenn man einer Attacke ausgesetzt ist?

Grundsätzlich gilt es nach einem Hackerangriff, Ruhe zu bewahren. Liegt eine Cyber-Versicherung vor, kann der Versicherte zunächst auf die Gesellschaft zugehen. Dort erhält er Anleitungen für das weitere Vorgehen. Je nach Vorfall sind verschiedene Maßnahmen notwendig. In jedem Fall kann sich der Betroffene an offizielle Stellen, wie die Polizei oder das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wenden.

Wurden das E-Mail-, Paypal-, Facebook- oder ein anderes Online-Konto gehackt und hat der Angreifer dabei nicht ganze Arbeit geleistet und alle Daten des Kontos geändert, kann der Betroffene über den Button „Passwort vergessen“ ein neues Passwort an die hinterlegte E-Mail-Adresse senden lassen. Falls diese bereits überschrieben wurde, hilft der Online-Dienst telefonisch weiter. Auch auf den Hilfeseiten finden sich oft viele hilfreiche Anweisungen.

Beim Online-Banking ist es etwas kniffliger. Zwar stehen die Chancen gut, das gestohlene Geld zurückzubekommen, doch die wichtigste Voraussetzung dafür ist, dass der Kunde nicht fahrlässig handelte. Dieser Fall könnte unterstellt werden, wenn Kunden ihre Geheimnummer per E-Mail oder telefonisch weitergeben, weil sich die Betrüger als Mitarbeiter der Bank ausgeben. Auch wer seine Bankgeschäfte auf einem ungesicherten Computer durchführt, verletzt seine Sorgfaltspflicht und könnte dadurch auf dem Schaden sitzenbleiben. Zudem muss der Kunde nach dem Bemerken des Diebstahls seines Geldes einige Dinge tun. Dazu gehört, die Bank sowie die Polizei zu informieren. Handelt es sich um eine Überweisung, lässt sich das Geld oft noch zurückholen. Bei einer nicht genehmigten Lastschrift gelten 13 Monate als Frist. Außerdem muss das Konto gesperrt werden, um weiteren Schaden abzuwehren.

Sind die Daten auf dem Computer durch eine Ransomware verschlüsselt und wird ein Lösegeld für die Entschlüsselung gefordert, empfiehlt das BSI, nicht zu zahlen. Denn zum einen sei nicht garantiert, dass die Daten dann entschlüsselt werden und zum anderen ermutige eine erfolgreiche Erpressung eine Weiterentwicklung der Schadsoftware und fördere letztlich deren Verbreitung.

 

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Änderungen durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz auch bei der privaten Altersvorsorge

Der Bundesrat hat am 7. Juli 2017 dem Betriebsrentenstärkungsgesetz zugestimmt. Im Fokus dieses Gesetzes standen die Betriebsrenten. Das Gesetz enthält jedoch eine Reihe von Maßnahmen, die die Riester-Rente für Sparer noch interessanter machen.

Erhöhung der Zulage

Enger war 23 Jahre lang in der Branche tätig – unter anderem beim Deutschen Ring, später war er Vertriebsdirektor bei Delta Lloyd, Vorstand der Skandia Lebensversicherung und Deutschland-Geschäftsführer von Standard Life.

Sven Enger, warnt in einem Interview mit dem „Stern“ vor einem Zusammenbruch der deutschen Lebensversicherungsbranche. Er ruft die Kunden dazu auf, frühzeitig die Notbremse zu ziehen – solange es noch geht.

„Raus aus den Policen!“

Viele Firmen hätten den Vertrieb von klassischen Lebensversicherungen ganz eingestellt. Millionen Policen sollten durch den Verkauf an Abwicklungsfirmen entsorgt werden. „Die Sparer landen hier auf der Müllkippe der Versicherungsindustrie“, so Enger im Interview. Die einst versprochenen Renditen würden sich bald in Luft auflösen.

In Prognoserechnungen war einst von Überschussbeteiligungen von 6, 7 oder 8 Prozent die Rede. „Das ist alles nicht mehr haltbar“, so Enger weiter.

Inzwischen ist die Überschussbeteiligung im Schnitt auf rund 2,5 Prozent gefallen. Enger erwartet zudem, dass viele Unternehmen auch den Garantiezins, der für ältere Verträge zum Teil noch bei 4 Prozent liegt, nicht mehr lange auf diesem Niveau halten können.

Der Technologiekonzern treibt offenbar den Einstieg ins Versicherungsgeschäft voran. Vom Insurtech Lemonade Insurance Company wird Fachpersonal abgeworben.

Kein Dementi von Amazon

Amazon bestätigt nun mit dem Ausbleiben eines Dementis, Lemonade-Mitarbeiter anzusprechen, die konzentrierte Vorbereitung eines massiven Eintritts in den Markt. Zuvor wurde bekannt, dass Amazon in London eine Einheit mit Versicherungs- und IT-Fachleuten aufbaut.

Das teure Abwerben bei Lemonade deutet darauf hin, dass Amazon einen breit angelegten Eintritt ins B2C-Geschäft unternimmt. Gerüchten zufolge hat Amazon auch Deutschland ins Visier genommen.

 

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Erfindet Amazon den Vertrieb von Versicherungs- und Finanzprodukten neu? Bereits heute können mehrere Millionen Kunden in Deutschland mit dem einfachen Sprachbefehl “Alexa“ auf die digitale Amazon-Assistentin zugreifen, Einkäufe bei Amazon durchführen und mittlerweile sogar Versicherungen abschließen.

Die Deutsche Familienversicherung war der erste deutsche Versicherer, der hierfür einen Skill (vergleichbar mit einer App) veröffentlicht hat.

 

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