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Enger war 23 Jahre lang in der Branche tätig – unter anderem beim Deutschen Ring, später war er Vertriebsdirektor bei Delta Lloyd, Vorstand der Skandia Lebensversicherung und Deutschland-Geschäftsführer von Standard Life.

Sven Enger, warnt in einem Interview mit dem „Stern“ vor einem Zusammenbruch der deutschen Lebensversicherungsbranche. Er ruft die Kunden dazu auf, frühzeitig die Notbremse zu ziehen – solange es noch geht.

„Raus aus den Policen!“

Viele Firmen hätten den Vertrieb von klassischen Lebensversicherungen ganz eingestellt. Millionen Policen sollten durch den Verkauf an Abwicklungsfirmen entsorgt werden. „Die Sparer landen hier auf der Müllkippe der Versicherungsindustrie“, so Enger im Interview. Die einst versprochenen Renditen würden sich bald in Luft auflösen.

In Prognoserechnungen war einst von Überschussbeteiligungen von 6, 7 oder 8 Prozent die Rede. „Das ist alles nicht mehr haltbar“, so Enger weiter.

Inzwischen ist die Überschussbeteiligung im Schnitt auf rund 2,5 Prozent gefallen. Enger erwartet zudem, dass viele Unternehmen auch den Garantiezins, der für ältere Verträge zum Teil noch bei 4 Prozent liegt, nicht mehr lange auf diesem Niveau halten können.

Erfindet Amazon den Vertrieb von Versicherungs- und Finanzprodukten neu? Bereits heute können mehrere Millionen Kunden in Deutschland mit dem einfachen Sprachbefehl “Alexa“ auf die digitale Amazon-Assistentin zugreifen, Einkäufe bei Amazon durchführen und mittlerweile sogar Versicherungen abschließen.

Die Deutsche Familienversicherung war der erste deutsche Versicherer, der hierfür einen Skill (vergleichbar mit einer App) veröffentlicht hat.

 

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Allianz Kfz-Versicherung

Autoknacker haben im vergangenen Jahr über 18.000 kaskoversicherte Pkw gestohlen, in weiteren knapp 106.000 Fällen klauten sie Autoteile wie Airbags, Bordcomputer oder Dachgepäckträger. Insgesamt verursachten Kriminelle dadurch einen wirtschaftlichen Schaden in Höhe von knapp 520 Millionen Euro, wie aus der aktuellen Schadenstatistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervorgeht.

Obwohl die Zahl der Fälle um rund 8 Prozent sank, blieb die Schadensumme im Vergleich zum Vorjahr stabil. Grund sind höhere Entschädigungen: Ein gestohlener Pkw kostete die Kfz-Versicherer im Durchschnitt 16.400 Euro (+5%), für den Diebstahl elektronischer Bauteile zahlten die Versicherer im Schnitt über 4.100 Euro und damit fast 500 Euro mehr als im Vorjahr (+13%).

Geschädigte mit einer Kaskoversicherung erhalten Schadensersatz 

Riester-Verträge, die staatlich gefördert werden, gehören im Falle einer Privatinsolvenz nicht zum verwertbaren Vermögen und können somit nicht gepfändet werden. Dies hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden (AZ.: XI ZR 21/17).

Grundsätzlich gilt: Angespartes Vermögen einer staatlich geförderten Riester-Rente kann vor einer Pfändung geschützt sein, wenn der Riester-Sparer einen Antrag auf staatliche Förderung gestellt hat. Im Rahmen der staatlichen Förderungsgrenzen kann das angesparte Riester-Vermögen dann geschützt sein.

 

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Ab 2018 gilt für Altbestände im Depot die Abgeltungssteuer von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls die Kirchensteuer.

Fonds profitieren von Teilfreistellung

Als Ausgleich dafür, dass Dividenden im Fonds direkt besteuert werden, profitieren die Fonds von einer Teilfreistellung der Erträge. Bei Fonds mit einem Aktienanteil von mindestens 25 Prozent bleiben 15 Prozent von der Kapitalertragssteuer befreit.

Bei Fonds, die mindestens die Hälfte in Aktien investieren, sogar 30 Prozent der Gewinne und Erträge. Das ist ein erheblicher Vorteil gegenüber der Direktanlage in Aktien und Renten. Auch in Zukunft können Fondskosten als Werbungskosten von den ordentlichen Erträgen abgezogen werden – ein weiteres Privileg gegenüber den Direktanlegern.

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