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Wohnen in den eigenen vier Wänden ist in allen Regionen Deutschlands günstiger als das Wohnen zur Miete. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Wohnkostenreport des Unternehmens Accentro und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Dies gelte trotz hoher Immobilienpreise auch für die Metropolen, wie etwa Frankfurt am Main, Hamburg oder München.

Dies liege, so das Handelsblatt mit Bezug auf die Studie, an den günstigen Finanzierungskosten. Nur wenige Menschen könnten jedoch diesen Vorteil nutzen, weil ihnen die Eigenmittel für den Immobilienkauf fehlten.

Eine weitere Studie aus dieser Woche beleuchtet das Thema "Kaufen statt Mieten" aus einem anderen Blickwinkel. Die Untersuchung des Pestel-Instituts im Auftrag des Verbändebündnisses Wohneigentum kommt zu dem Ergebnis, dass Wohneigentum eine Chance zur Altersvorsorge böte, die zu wenig genutzt werde. Das Pestel-Institut spricht sich vor diesem Hintergrund unter anderem für eine stärkere staatliche Förderung von Wohneigentum aus, um das Wohnkostenrisiko im Alter zu senken. Die Süddeutsche Zeitung beleuchtet mit Bezug auf die Studie entsprechende Risikofaktoren und geplante staatliche Maßnahmen.

 

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Hackerangriffe sind eine unschöne Begleiterscheinung der digitalen Welt. Dabei können E-Mail-Konten gehackt, Bankdaten geklaut oder der heimische PC verschlüsselt werden. Was aber tun, wenn man einer Attacke ausgesetzt ist?

Grundsätzlich gilt es nach einem Hackerangriff, Ruhe zu bewahren. Liegt eine Cyber-Versicherung vor, kann der Versicherte zunächst auf die Gesellschaft zugehen. Dort erhält er Anleitungen für das weitere Vorgehen. Je nach Vorfall sind verschiedene Maßnahmen notwendig. In jedem Fall kann sich der Betroffene an offizielle Stellen, wie die Polizei oder das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wenden.

Wurden das E-Mail-, Paypal-, Facebook- oder ein anderes Online-Konto gehackt und hat der Angreifer dabei nicht ganze Arbeit geleistet und alle Daten des Kontos geändert, kann der Betroffene über den Button „Passwort vergessen“ ein neues Passwort an die hinterlegte E-Mail-Adresse senden lassen. Falls diese bereits überschrieben wurde, hilft der Online-Dienst telefonisch weiter. Auch auf den Hilfeseiten finden sich oft viele hilfreiche Anweisungen.

Der Technologiekonzern treibt offenbar den Einstieg ins Versicherungsgeschäft voran. Vom Insurtech Lemonade Insurance Company wird Fachpersonal abgeworben.

Kein Dementi von Amazon

Amazon bestätigt nun mit dem Ausbleiben eines Dementis, Lemonade-Mitarbeiter anzusprechen, die konzentrierte Vorbereitung eines massiven Eintritts in den Markt. Zuvor wurde bekannt, dass Amazon in London eine Einheit mit Versicherungs- und IT-Fachleuten aufbaut.

Das teure Abwerben bei Lemonade deutet darauf hin, dass Amazon einen breit angelegten Eintritt ins B2C-Geschäft unternimmt. Gerüchten zufolge hat Amazon auch Deutschland ins Visier genommen.

 

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Änderungen durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz auch bei der privaten Altersvorsorge

Der Bundesrat hat am 7. Juli 2017 dem Betriebsrentenstärkungsgesetz zugestimmt. Im Fokus dieses Gesetzes standen die Betriebsrenten. Das Gesetz enthält jedoch eine Reihe von Maßnahmen, die die Riester-Rente für Sparer noch interessanter machen.

Erhöhung der Zulage

Enger war 23 Jahre lang in der Branche tätig – unter anderem beim Deutschen Ring, später war er Vertriebsdirektor bei Delta Lloyd, Vorstand der Skandia Lebensversicherung und Deutschland-Geschäftsführer von Standard Life.

Sven Enger, warnt in einem Interview mit dem „Stern“ vor einem Zusammenbruch der deutschen Lebensversicherungsbranche. Er ruft die Kunden dazu auf, frühzeitig die Notbremse zu ziehen – solange es noch geht.

„Raus aus den Policen!“

Viele Firmen hätten den Vertrieb von klassischen Lebensversicherungen ganz eingestellt. Millionen Policen sollten durch den Verkauf an Abwicklungsfirmen entsorgt werden. „Die Sparer landen hier auf der Müllkippe der Versicherungsindustrie“, so Enger im Interview. Die einst versprochenen Renditen würden sich bald in Luft auflösen.

In Prognoserechnungen war einst von Überschussbeteiligungen von 6, 7 oder 8 Prozent die Rede. „Das ist alles nicht mehr haltbar“, so Enger weiter.

Inzwischen ist die Überschussbeteiligung im Schnitt auf rund 2,5 Prozent gefallen. Enger erwartet zudem, dass viele Unternehmen auch den Garantiezins, der für ältere Verträge zum Teil noch bei 4 Prozent liegt, nicht mehr lange auf diesem Niveau halten können.