Ein US-Forscherteam wertete weltweit insgesamt 61 Antikörperstudien aus, um die Sterblichkeit bei Corona zu ermitteln. Die Metastudie ist jetzt im WHO-Bulletin erschienen.

Konkret schätzen die Forscher nach der Auswertung der Studien, dass durchschnittlich 0,23 Prozent der Menschen sterben, die sich mit Sars-CoV-2 infiziert haben. Bei Menschen unter 70 Jahren sollen es sogar nur 0,05 Prozent sein. Und er schätzt auch, dass wahrscheinlich die Infektionssterblichkeitsrate an den meisten Orten weniger als 0,2 Prozent beträgt. Damit ist COVID19 deutlich weniger gefährlich als die Influenza und die Sterblichkeit geringer als bei der Grippewelle 2017/18.

Durch die Grippewelle 2017/18 starben nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) rund 25.100 Personen in Deutschland (etwa 2,7 % der 2017 insgesamt 932.272 Gestorbenen).

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