Blue Flower

Versicherte, die die Kündigungsfrist ihrer Versicherung verpasst haben, können ein Sonderkündigungsrecht bei Beitragserhöhung, Vertragsanpassung und im Rahmen einer Schadenregulierung geltend machen. Im letztgenannten Fall spielt es im Übrigen keine Rolle, ob die Versicherung sich weigert einen Schaden zu übernehmen oder nicht. Auch wenn die Regulierung problemlos erfolgt, kann gekündigt werden. Allerdings werden bei vorzeitiger Kündigung im Schadensfall bereits geleistete Versicherungsbeiträge vom Versicherer nicht zurückerstattet. Und das Kündigungsrecht gilt auch für den Versicherer. Kommt es zu oft zu Schäden, ist es daher keine Seltenheit, dass das Versicherungsunternehmen von seiner Seite aus aufkündigt. 

Durch das Sonderkündigungsrecht haben viele Versicherte auch dann noch die Möglichkeit ihre Versicherung zu wechseln, obwohl die reguläre Kündigungsfrist seit Tagen verstrichen ist. Denn erhöht der Versicherer die Beiträge, kann auch außerordentlich gekündigt werden. Allerdings scheuen sich einige Versicherte davor, einen neuen Tarif zu finden und zu wechseln. Dabei beträgt das wahre Sparpotential oft mehr als 20 Prozent.

So funktioniert das Sonderkündigungsrecht

Das Sonderkündigungsrecht gibt den Versicherten unter anderem die Möglichkeit, ihren bisherigen Versicherungsvertrag zu kündigen, sollte der Versicherer erst nach der sonst üblichen Kündigungsfrist zur Hauptfälligkeit über eine Beitragserhöhung informieren. Häufig landet die Beitragsberechnung für das Folgejahr erst wenige Tage vor der Vertragsverlängerung im Briefkasten. Versicherungsnehmer haben dann einen Monat ab Erhalt des Schreibens Zeit, die Sonderkündigung geltend zu machen.

Service: Sie haben eine Beitragserhöhung erhalten und wollen sich nun günstiger absichern? Mit unserer Kündigungshilfe können Sie ganz einfach Ihren Altvertrag Kündigen und mit den kostenlosen Versicherungs-Vergleichsrechnern finden Sie schnell und unkompliziert einen neuen, preiswerten Tarif.

Zu den Vergleichsrechnern 》